1. Vertragsparteien
2. Leistungsbeschreibung
Der Patient nimmt bei dem Therapeuten eine erste Sitzung von 50 Minuten wahr. Der Patient und der Therapeut einigen sich auf den angestrebten Umfang der Anzahl der Psychotherapiesitzungen. Der Patient nimmt die Anzahl der Sitzungen Psychotherapie, einschließlich der dazu notwendigen Diagnose- und Testverfahren, in Anspruch. Dabei kommen wissenschaftlich anerkannte Verfahren zum Einsatz. Eine Sitzung dauert 50 Minuten und findet als Einzeltherapie statt. Ein Wechsel des Therapeuten im Behandlungsverlauf ist nach Rücksprache des Patienten möglich.
3. Kostenaufklärung
Die Honorarabrechnung erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sowie der amtlichen Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (GOP) in der jeweils gültigen Fassung. Für das initiale Diagnosegespräch sowie für die weiteren Therapiegespräche (beides 50 Minuten) entsteht jeweils regelmäßig eine Gebühr von 118,04 € pro Termin (Ziffer 870 GOÄ, 2,7 facher Satz – Verhaltenstherapie 50 Minuten).
Es wird darauf hingewiesen, dass die vollständige oder teilweise Übernahme der Kosten für die Therapie durch eine private Krankenversicherung oder einen anderen Kostenträger durch den Therapeuten nicht garantiert werden kann. Der Beginn der Behandlung stellt keine Zusage einer Kostenübernahme dar. Der Therapeut erstellt unter Rücksprache mit dem Patienten einen Behandlungsplan und stellt die dazugehörigen Kosten transparent dar. Eine Abrechnung der anfallenden Kosten erfolgt nach jeder Sitzung mit Ausnahme des Erstgesprächs. Für dieses sind die Kosten vom Patient vor dem Termin im Voraus an den Therapeuten zu entrichten. Unabhängig von der Erstattung durch Dritte (z. B. Krankenversicherung, Beihilfe, etc.) schuldet der/die Patient:in die Behandlungskosten persönlich in voller Höhe gemäß Rechnungslegung. Die Erstattung der Kosten von der Krankenversicherung liegt in der Verantwortung des Nutzers.
4. Ausfallhonorar
Bei einer Terminstornierung weniger als 2 Arbeitstage (1 Tag entspricht 24 Stunden, Arbeitstage sind Montag bis Freitag) vor dem gebuchten Termin fällt eine Ausfallpauschale in Höhe von 90,00 € pro ausgefallene Therapiesitzung an. Sofern der Patient mehr als 15 Minuten zu spät zu einer Sitzung erscheint, wird ebenfalls die Ausfallpauschale (90,00 €) berechnet. Die Ausfallpauschale entsteht nicht, wenn das Nichterscheinen unverschuldet ist und der Patient einen entsprechenden Nachweis erbringen kann (z.B. durch Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach kurzfristiger Erkrankung). Es liegt im Ermessen des Therapeuten, den Nachweis anzuerkennen oder abzulehnen.
5. Abwicklung der Zahlung
Um die Abwicklung der Vorgänge zu erleichtern, erklärt sich der Patient damit einverstanden, die Kosten für das Erstgespräch im Rahmen der Therapie als Vorauszahlung zu leisten. Auf der Grundlage des dem Therapeuten gegenüber erteilten Einverständnisses zum Inkasso wird die Sympatient GmbH die Vorauszahlung treuhänderisch vereinnahmen und nach Abschluss der Behandlung bzw. Beratung die Abrechnung aller Honorare vornehmen, den Zahlungsbetrag verrechnen und an die Berechtigten auszahlen bzw. zurück erstatten. Der zu zahlende Betrag der nachfolgenden Therapiesitzungen wird im Rahmen eines SEPA-Lastschriftmandats oder der gewählten Zahlungsart nach der Durchführung der Leistung auf der Grundlage erteilten Einverständnisses zum Inkasso durch die Sympatient GmbH pro Sitzung eingezogen.
6. Schweigepflichtentbindung
In Fällen, in den der Therapeut einer Schweigepflicht unterliegt, erteilt der Patient hiermit die jederzeit widerrufliche Einwilligung, dass der Therapeut:in alle zur Abrechnung der ihm gegenüber erbrachten Behandlungsleistungen im Rahmen einer Therapie erforderlichen Daten der Behandlung (Name, Geburtsdatum, Anschrift, erforderlichenfalls Krankenversicherung, Befunde, Behandlungsverläufe, etc.), insbesondere auch soweit es sich dabei um „personenbezogene Daten“ handelt, der Sympatient GmbH, Koppel 34-36, 20099 Hamburg zwecks der Abrechnung und Behandlungskoordination weitergibt. Insoweit entbindet der Patient den Therapeut ausdrücklich von der Schweigepflicht.
7. Eigenverantwortung & Gesundheitszustand
Der Patient ist darüber aufgeklärt, dass diese Therapie keine Untersuchung durch einen Arzt ersetzt und dass er bei auftretenden Beschwerden mit Krankheitswert aufgefordert ist, selbständig einen Arzt zu konsultieren. Der Klient nimmt zur Kenntnis, dass es bei intensiver Auseinandersetzung mit den eigenen Problemen zunächst zum vermehrten Auftreten von Symptomen kommen kann.
Der Patient verpflichtet sich, sich im Krisenfall an seinen Hausarzt, die Telefonseelsorge oder den Sozialpsychiatrischen Dienst des Bezirks zu wenden. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung verpflichtet sich der Patient, sich umgehend an die Rettung (Tel: 112) zu wenden oder sich in die Notaufnahme des nächsten psychiatrischen Krankenhauses zu begeben.
Weitere Notfall- und Krisenkontakte finden Sie am Ende dieses Dokumentes.
8. Anhang
Notfall- und Krisenkontakte
Regionale Angebote
Weitere Angebote (meist auch online)